Thomas Stelzer Trio
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In und um Dresden ist der Pianist Thomas Stelzer mit seinen Boogie und Blues Interpretationen schon so etwas wie eine Legende. Musikergrößen wie Professor Longhair, Fats Domino, Dr. John oder Joe Cocker dienen dem Vollblut-Live-Musikers als Quellen, den Lauf seiner Musik bestimmt er aber ganz allein: “Einen Ray Charles nachsingen zu wollen ist das Eine, es dann doch nie wirklich zu packen, ist das Andere, sich von ihm inspirieren zu lassen, das Beste….”
Der Auftakt des Bayerischen Jazzweekend begann mit dem Thomas Stelzer Trio gut gelaunt, dynamisch und vor allem trocken – denn der Regen hatte kurz zuvor aufgehört:

Komponist Henning Wolter hat für seine klassische Piano-Bass-Schlagzeug-Besetzung mit „Le Grand Spectacle“ ein Gesamtkunstwerk geschaffen, mit dem die drei hochkarätigen Musiker die Tour de France zu einem faszinierenden und witzigen Jazzthema machen. Das Publikum gerät augenblicklich in den eindrücklich ausgeschmückten Sog des im Sport wie in der Musik von Mut, Technik und Geschicklichkeit geprägten, unterhaltsamen Geschehens.
Der österreichische Keyboarder, Komponist und Arrangeur Georg Henke ist der kreative Kopf der „running hybrids“. Sängerin Mary Lamaro zeichnet für die Texte der unkonventionellen Songs verantwortlich, die begleitet von Saxophon, Bass und Schlagzeug zu einem eigenständigen Bandsound geführt haben, der bei aller rhythmischer Raffinesse und Komplexität eine Leichtigkeit transportiert, die das Publikum zum Wohlfühlen und Mitgrooven einlädt.