Trio Triad Riot
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Nicht zum ersten Mal probt die junge Band beim Bayerischen Jazzweekend den “Aufstand der Dreiklänge”. Die Zuhörer dürfen sich auf ein druckvolles aber feinsinniges Zusammenspiel von Orgel, Gitarre und Schlagzeug freuen. Bei selten gehörten Standards wie bei den Eigenkompositionen steht die Kommunikation für die Musiker im Mittelpunkt.

Die fünf jungen Musiker aus Karlsruhe interpretieren eigenwillig und mit Begeisterung Nummern ihrer Vorbilder Lee Ritenour, Joshua Redman oder auch der Brecker Brothers. Beim Jazzweekend darf das Publikum aber auch auf die eine oder andere Eigenkomposition gespannt sein, die mit funkigem Rhythmus den Raum für energiegeladene Improvisationen eröffnet.
Bandleader und Bassist Michael Eichele, Gitarrist Sebastian Schwarzenberger und Schlagzeuger Bernhard Pricha bezeichnen ihre Verschmelzung von Rock und Jazz als progressive Fusion. Die energetich aufgeladene Musik will Geschichten erzählen, mit Tönen intensive Bilder in die Köpfe der Zuhörer projizieren. Der Titel des Debütalbums ist Programm: Kopfkino.
Bemerkenswert differenziert singt Alexa Rodrian in der ihr eigenen leidenschaftlichen Intensität berührende Geschichten von zart bis expressiv. Mit Hilfe von gezielt gesetzter Mouthpercussion, diversen Saiten- und Schlaginstrumenten oder Zirkustrommeln und einem gewissen Maß an Elektronik inszeniert die Band immer neue, spannende und unkonventionelle Sounds die sich in sphärische Klangteppiche einfügen.