De Santis Soul
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Wenn Alessandro De Santis mit sattem Saxophonsound über dem druckvollen Fundament seiner deutsch-italienischen vierköpfigen Rhythmusgruppe mit Hammond-Orgel, Kontrabass, Percussion und Schlagzeug grooved, reisst der Sound der swingenden 60er Jahre unweigerlich Zuhörer wie Musiker mit. Das Motto „Move your hips and shake your bones!” bleibt kein leeres Versprechen.

Das neue Projekt des Saxophonisten Norbert Eisner überrascht nicht nur Dave Brubeck-Fans mit der mutigen Umsetzung bekannter „Jazz-Hits“ wie „Take Five“ oder „Unsquare Dance“. Anspruchsvolle Taktarten werden von Pianist Michael Flügel, Bassist Gunther Rißmann und Joachim Ley am Schlagzeug kreativ mit swingendem Leben erfüllt und durch Improvisationen bereichert.
Im unterhaltsamen, mit leichter Hand musikalisch-dramaturgisch durchdachten Programm des Quintetts, werden bekannte und unbekannte Stücke unterschiedlichster Stilrichtungen luftig leicht mit eigener Note arrangiert und interpretiert. Der rote Faden, der gezielt durch die gängigsten Bereiche des Jazz und der Populärmusik gezogen wird, garantiert einen kurzweiligen Musikgenuss.
Das aktuelle Programm befasst sich unter dem Titel “Ten or madness” mit Musiktiteln, die Zahlenspiele beinhalten oder besondere Zahlen in Taktart oder -anzahl zu bieten haben. Dabei begibt sich das Trio auf eine Reise durch die Jazzgeschichte, mal beschwingt und mitreißend, mal balladesk und anheimelnd – aber immer im intensiven und respektvollen Miteinander.
Die fast schon legendär zu nennende Oldtime-Fangemeinde reist aus nah und fern an, um sich vom unterhaltsamen Mix der Landshuter Formation aus Dixie, Swing und gepflegten traditionellen Standards mitreißen zu lassen. Die Musiker beweisen ihre Spiellust in frischen, ansteckenden Interpretationen und inspirierten Improvisationen.