Eat me that fabulous cake
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Nicht nur die Zuhörer, wahrscheinlich auch die Musiker sind gespannt, wohin die Reise durch das Jazzterrain an diesem Abend führt. Wenn Das “Doom of Donuts” Konzept greift gibt es Musik für Hirn und Bauch, jenseits eingetretener Pfade, von und für musikbegeisterte Verrückte, die gerne mitten im musikalischen Prozess stehen statt nur dabei zu sein.

Johannes Liepold an Saxophon und Klarinette, Josef Reiter an der Tuba und Schlagzeuger Harry Alt, aufgerüstet mit einem Glockenspiel, beweisen ihre Vielseitigkeit in diesem Projekt, bei dem sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit die Bälle zu spielen. Das Mit- und Füreinander des Jazz bekommt hier durch eine kräftige Prise Spontanität einen besondere Würze.
Die Bands um Schlagzeuger Fredi Pröll gehören schon fast zum guten Ton des Bayerischen Jazzweekends. Als offener, wandelbarer, und lebendiger Vertreter improvisierter Musik in Reinkultur, fordert das Trio seine Zuhörer heraus, der spannenden Kommunikation zu folgen, die Christian Wagner an der Gitarre und Uli Winter an Sopransaxophon und Cello anzetteln.
Klaus Vanino an der Gitarre und Reinhold Graßl am Bass demonstrieren, wie melodisch und feinsinnig der Dialog zweier Instrumente und gleichgesinnter Geister im Zeichen des Jazz verlaufen kann. Das ist Musik, die den aufmerksamen Zuhörer an ihrer Entwicklung teil haben lässt, und sich und dem Publikum Zeit lässt zum Einstimmen und Schwelgen.
Ausschließlich Eigenkompositionen, die den beiden Musikern viel Raum für Freiheit geben, präsentieren Dr. Stephan Richter an den Gitarren und Udo Schindler an Sopransaxophon und Klarinetten. Schon auf ihrer CD “Kleine Klassiker” gibt es interessante Begegnungen wie “Neue Luftschlösser, alte Badewannen” – auf das live “In Szene setzen” darf man gespannt sein.