Trio Triad Riot
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Nicht zum ersten Mal probt die junge Band beim Bayerischen Jazzweekend den “Aufstand der Dreiklänge”. Die Zuhörer dürfen sich auf ein druckvolles aber feinsinniges Zusammenspiel von Orgel, Gitarre und Schlagzeug freuen. Bei selten gehörten Standards wie bei den Eigenkompositionen steht die Kommunikation für die Musiker im Mittelpunkt.

Bandleader und Bassist Michael Eichele, Gitarrist Sebastian Schwarzenberger und Schlagzeuger Bernhard Pricha bezeichnen ihre Verschmelzung von Rock und Jazz als progressive Fusion. Die energetich aufgeladene Musik will Geschichten erzählen, mit Tönen intensive Bilder in die Köpfe der Zuhörer projizieren. Der Titel des Debütalbums ist Programm: Kopfkino.
Im letzten Jahr gegründet, feiert die Regensburger Band mit ihrem Sänger Michael „Fü“ Fürstberger ihren ersten Auftritt beim Bayerischen Jazzweekend. Von langsamen, melancholischen Balladen bis hin zu waghalsigen Uptempo-Klassikern, mal im klassischen Swing-Kleid, mal in Latin Rhythmen gehüllt, reicht die Bandbreite des rührigen Quintetts, das instrumentelle Klasse mit viel Spielfreude verbindet.
Das Trio lässt Standards einmal ganz anders erklingen und präsentiert in delikaten Kompositionen aus der Feder des Bandleaders eine wohldosierte Mischung aus satten Funkbeats und smoothem R’n'B-Sound. Melodiöser Einfallsreichtum und coole Grooves ergänzen sich in eleganter Manier und werden durch technische Präzision und viel Spielwitz abgerundet.
Vier Musiker mit Blues in den Adern: Sänger und Mundharmonikaspieler Tom Feiner, Gitarrist und Sänger Wolfgang Bernreuther, Robert Seitz am Fender Rhodes und Rudi Bayer am Schlagzeug widmen sich mal melancholisch, mal temperamentvoll, abe rimmer authentisch dem Blues. Dabei gibt die Band spontan, dynamisch und doch einfühlsam auch Altbekanntem eine neue Note.