JIM-Jazzkränzchen Immergrün München
Das 1962 gegründete Ensemble pflegt mit den Zuschauern eine Reise durch die Geschichte des Jazz zu unternehmen: Vom frühen Jazz aus New Orleans bis zu den Anfängen des Swing in New York wird die Entwicklung dieser mitreißenden Musik zu klingenden Beispielen und Anekdoten geschildert. Dazu gibt’s ein “Salut to Satchmo” mit selten gespielten Kompositionen von Louis Armstrong.

Die drei jungen Sängerinnen Melanie Kemser, Marie Brandis und Caroline von Brünken widmen sich als Ensemble Jazzstandards der frühen Swing-Ära und Latin Klassikern der 60er und 70er Jahre. Unterstützt vom feinfühligen und stilsicheren Münchner Jazzpianisten Max Osvald malen die drei mit individuellen Stimmen und homogenem Satzgesang ein farbenfrohes Gesamtbild.
Sieben JazzmusikerInnen spielen ihre eigenen Arrangements ehemals verbotener Jazzstücke in dieser Band stilsicher und mit Verve. Stücke, die trotz strikten Verbots des Naziregimes zum Hit wurden, “eingedeutschte” amerikanische Originale und Klassiker wie „In the Mood“ gehören zum Repertoire, das den Beteiligten genügend Raum lässt, um ihre musikalische Freiheit zu leben.
Pianist Clemens Wittel widmet sich zusammen mit Karl-Heinz “Charly” Heim am Tenorsaxophon und an der Klarinette und Reiner Oliva am Schlagzeug dem breiten musikalischen Spektrum von Ragtime bis zum späten Swing. Ihren Schwerpunkt setzt die mit ansteckendem Enthusiasmus arbeitende Band aber auf den Hotjazz und Swing der 20er bis 40er Jahre.
Dank phantasievoller Arrangements und neuer Eigenkompositionen eröffnet die Formation um Bandleader Julius Acher fernab von Bierseligkeit und nostalgischen Schwelgereien dem Oldtime Jazz neue Perspektiven. Die ansteckende Freude an ihrem swingenden Dixie überträgt sich auf das Publikum, das die erfrischende Originalität der Musikstücke zu schätzen weiß.