Stefan Wagner Group
Die Musik der Band um den Wiener Gitarristen Stefan Wagner ist vor allem von Latin und Modern Jazz beeinflusst, scheut aber auch nicht vor Ausflügen zum Blues, Bebop oder Funk zurück. Klare Melodielinien, ausgeprägte musikalische Logik kennzeichnen die Kompositionen des Bandleaders und öffnen den Musikern den Weg zu ausdrucksstarken Improvisationen.

Blues ist Programm, Stil, Lebenselixier für Sänger und Mundharmonikaspieler Tom Feiner, für
Die Straße zu musikalischen Glückseligkeit besteht für diese, 1983 als BMW-Band gegründete Formation, aus klassischem Dixieland und Blues, der sich mehr an New Orleans als an Chicago orientiert. Die Musiker selbst charakterisieren ihr von Begeisterung und ansteckender Freude geprägtes Zusammenspiel von Trompete, Klarinette, Posaune, Banjo, Bass, Schlagzeug als ‚Happy Dixie’.
Sängerin Steffi Denk und Gitarrist Hans ‘Yankee’ Meier sind vom Blues über den Swing und den Modern Jazz bis hin zum Pop in allen Stilrichtungen zu Hause und überzeugen ihr Publikum durch Homogenität, augenzwinkernden Spielwitz und ein breites Klangspektrum. Die ausdrucksstarke Stimmgewalt von Steffi Denk macht jedes Konzert zu einem nachhaltigen Erlebnis.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1968 als Free-Jazz-Formation hat die Nürnberger Band eine spannende musikalische Entwicklung genommen. Norbert Eisner an Flöte und Saxophon, Pianist Mario Moll, Bassist Gunther Kohl und Adam Meyer am Schlagzeug haben zum Vergnügen des Publikums ihren eigenen ‚New Jazz’ aus Elementen von Blues, Rock, Soul, Bebop und Latin entwickelt.
Im traditionellen Blues der 20er und 30er Jahre ist der beliebte Fingerpicker, Slidegitarrist und Sänger Willie Salomon zu Hause. Er interpretiert den Blues authentisch und doch stilübergreifend, wie Anklänge an Jazz und Country beweisen. Vornehmlich auf antiken Gibson Steelstrings und National Resonator Gitarren spielt er leidenschaftlich und gefühlvoll.
Original und unverfälscht: Blues- und Boogiepianist Marc Hupfer schlägt sein Publikum mit rasantem Tasteneinsatz, Stampfen und heiserer Stimme solo spielerisch in seinen Bann. Dabei huldigt er Vorbildern wie Pete Johnson und Meade Lux Lewis nicht nur am Klavier sondern auch mit seinem charakteristischen Gesang. Jazz mit viel Herzblut, authentisch und ohne Allüren.
Die siebenköpfige ostbayerische Formation mixt einen brodelnden Cocktail aus Funk, Second Line Rhythmen und ausschweifenden Gitarreneskapaden. Zum unverwechselbaren Sound trägt bei, dass der Bass durch eine Tuba ersetzt wurde. Mit der schweißtreibenden Mixtur, die Größen des New Orleans Sound wie die Dirty Dozen Brass Band zitiert, zielt die Band auch auf die Beine der Zuhörer.
Gesamtkunstereignis Bastian Pusch, der als Pianist und Sänger der Truppe seine Mitmusiker Thomas Peschel am Bass und Wolfgang Peyerl am Schlag-und Spielzeug zu immer neuen Höhenflügen anstachelt, prägt das deutschsprachige Programm der Band. Zwischen Blues, Jazz und Pop wird handgemacht, spontan und ungeschliffen, alles verwurschtelt, was Lust und Laune macht.